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Digitale Kontaktdatenerfassung durch luca-App bei der Stadt Spenge | 19. 04. 2021


Daten können nur vom Gesundheitsamt eingesehen werden

Vor kurzem hat der Kreis Herford sich zur „luca-App-Modellregion“ erklärt. Dies ermöglicht Unternehmen und Betrieben im Kreis Herford sich kostenlos als „Gastgeber“ bei der luca-App registrieren zu lassen. Kunden- und Besuchskontakte werden dann direkt und digital durch die Nutzung eines QR-Codes über die luca-App erfasst. Diese Kontaktdaten können bei einem Corona-Infektionsfall vom Gesundheitsamt über die App abgerufen werden. So ist eine schnelle Information an betroffene Kontaktpersonen und eine Rückverfolgbarkeit von Infektionsketten durch das Gesundheitsamt möglich. Ein wichtiger Baustein in der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

Auch bei der Stadt Spenge können jetzt die Kontaktdaten von Besucherinnen und Besuchern digital über die luca-App erfasst werden. Bisher wurden diese Daten bei einem Besuch im Rathaus manuell durch die Mitarbeiter*innen erfasst, um in einem Corona-Infektionsfall eine Rückverfolgbarkeit zu ermöglichen.

Besucher*innen, die diese digitale Kontaktdatenerfassung nutzen möchten, benötigen nur ein internetfähiges Smartphone. Sie müssen die luca-App downloaden (www.luca-app.de) und sich dort einmalig registrieren. Ist der Registrierungsprozess abgeschlossen, erstellt die luca-App einen persönlichen, sich ständig ändernden QR-Code.
Vom Grunde bietet die App dann zwei Möglichkeiten, sich bei Besuch eines „Gastgeber-Ortes“ mit den genauen Anwesenheitszeiten einzuchecken: „Selbst einchecken“ oder Einchecken durch Scan Ihres QR-Codes durch den Gastgeber.

Im Rathaus der Stadt Spenge muss die Funktion „Selbst einchecken“ genutzt werden. Hierzu ist den einzelnen Räumen mit Publikumsverkehr (u.a. Bürgerbüro, Standesamt, Sitzungssaal) ein QR-Code zugeordnet, der dort innen aushängt. Die Besucher*innen können dann über ihre App den Code scannen und haben damit automatisch eingecheckt! Beim Verlassen des Raumes kann dann über die App auch wieder ausgecheckt werden.

Der Betreiber der luca-App beschreibt die Speicher-Funktion so: „In der App werden die Aufenthaltsorte und QR-Codes der letzten 14 Tage gespeichert. Somit kann nachvollzogen werden, wo der Nutzer die letzten 14 Tage war. Diese Information bleibt lokal auf dem Telefon und kann bei Bedarf vom Nutzer für das Gesundheitsamt freigegeben werden. Hat sich ein Nutzer zeitgleich mit einer infizierten Person an einem Veranstaltungsort aufgehalten, kann das Gesundheitsamt diese Daten direkt beim Betreiber anfragen. Sobald der Betreiber diese Daten herausgibt, wird der Nutzer umgehend vom luca-System informiert und kann sich so bereits früher eigenverantwortlich schützen. Das Gesundheitsamt kann im nächsten Schritt die Person informieren.“

Entscheidend ist, dass im Infektionsfall nur das Gesundheitsamt auf die persönlichen Daten der App-Nutzer*innen zugreifen kann. Gastgeber (hier: die Stadt Spenge), weitere Dritte und das luca-System haben keinen Zugriff auf die persönlichen Daten. Die luca-App verspricht somit hohe Datenschutz- und Datensicherheitsstandards.

Wer kein internetfähiges Smartphone besitzt oder sich über die luca-App nicht einchecken möchte, kann die persönlichen Kontaktdaten bei einem Termin im Rathaus natürlich auch weiterhin manuell erfassen lassen.

Da die luca-App im Kreisgebiet und in der gesamten Region voraussichtlich an vielen Stellen zum Einsatz kommen wird, wie z.B. im Einzelhandel, in der Gastronomie oder bei Veranstaltungen, ist eine Nutzung nicht nur für den Rathausbesuch gedacht, sondern an verschiedenen Orten möglich.