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Weihnachtsmarkt in Spenge

Herzlich willkommen auf dem Spenger Weihnachtsmarkt am

10. und 11. Dezember rund um die St. Martins-Kirche an der Langen Straße.

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Unser Programm finden Sie unter Spenger Weihnachtsmarkt

Inhalt
Datum: 18.02.2022

Frühjahrswanderungen von Kröten, Fröschen und Co.

Die Amphibien gehören mitunter zu der am stärksten im Bestand gefährdeten Tierartengruppe in Deutschland. Hierbei sind die Bestände fast aller in Deutschland vorkommenden Amphibienarten seit über 120 Jahren rückläufig. Alle 21 in Deutschland vorkommenden heimischen Amphibienarten werden in der aktuellen Roten Liste aufgeführt. Ermöglicht werden diese Erkenntnisse durch die Ausführung von bundesweiten Roten Listen, welche durch das sogenannte „Rote-Liste-Zentrum“ (RLZ) im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zusammengefasst werden.

Hauptverursacher dafür stellen sowohl der Verlust der Lebensräume wie Laichgewässer, die Zerschneidung der Biotope durch Verkehrswege als auch der Einfluss der intensiven Land- und Forstwirtschaft dar. Für die Vermeidung des weiteren Rückgangs der Amphibien sind die Maßnahmen für den Artenschutz unabdingbar. (Bundesamt für Naturschutz).

Die hier vorkommende Erdkröte, deren wissenschaftlicher Name Bufo bufo lautet, ist die häufigste Amphibienart in unserer Region. Sie zeigt besondere Treue zu ihrem Heimatgewässer. Sie ist zwar nicht gefährdet, doch gehen ihre Bestände zurück. Die Winterruhe unserer heimischen Amphibien wie Frosch, Kröte, Molch und Co. wird in jedem Frühjahr beendet. Damit beginnt die Wanderung der Amphibien aus den Winterquartieren zu den Laichgewässern.

Die Wanderung zum Laichgewässer findet zwischen den Abend- und frühen Morgenstunden, insbesondere bei steigenden Temperaturen von 5 bis 10 Grad und einsetzendem Regen, statt. An wärmeren Tagen erreichen sie ihren Höhepunkt. Die Tiere überqueren dabei Straßen und Wege, verweilen oftmals auf der feuchten, vom Tag noch erwärmten Straße und werden nicht nur Opfer des Straßenverkehrs sondern stellen auch für den Auto- und Motorradverkehr auf der Fahrbahn eine Gefahr dar.

Wie in den vergangenen Jahren werden zum Schutz der Tiere und der Menschen nachfolgende verkehrssichernde und -lenkende Maßnahmen durchgeführt:

1. Gesperrt für Fahrzeuge aller Art für den Durchgangsverkehr werden in der Zeit von 19.00 Uhr – 8.00 Uhr nachfolgende Straßenabschnitte in Bardüttingdorf bis voraussichtlich April:

  • Wallstraße (zwischen Baringdorfer Straße und Düttingdorfer Straße)
  • Bürgerweg (zwischen Mantershagener Straße und Baringdorfer Straße)

Für den Anliegerverkehr bleiben diese Straßen frei.

2. Hinweisschilder auf Krötenwanderungen werden an der Baringdorfer Straße (Vollmerteiche), im Bereich Sunderfeld/Bockhorststraße und am Niedermühlenweg aufgestellt.

3. Krötenschutzzäune werden durch die jeweiligen Straßenbaulastträger aufgestellt an der

  • Raiffeisenstraße Ecke Mühlenburger Straße in Wallenbrück wird ein Krötenschutzzaun
  • Diemker Straße (K20) zwischen Mühlenburger Straße und Am Wiesengrund

Der Krötenschutzzaun verhindert das Überqueren der Straße durch die Amphibien. Sie wandern am Zaun entlang und werden in hier eingegrabenen Eimern aufgefangen. Betreut werden die Krötenschutzzäune während der Woche ehrenamtlich von freiwilligen Helfern und an den Wochenenden von Mitgliedern des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Ortsgruppe Spenge. Die Betreuer bringen die gesammelten Tiere jeden frühen Morgen sicher auf die andere Straßenseite, sodass die Tiere ihre Wanderung geschützt fortsetzen können. Der Auto- und Motorradverkehr wird gebeten, langsam und vorsichtig zu fahren und besonders auf die Betreuer am Straßenrand zu achten.

Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die Schutzmaßnahmen gebeten und sollten, soweit möglich, diese Straßenabschnitte vom Abend bis zu den frühen Morgenstunden in den nächsten Wochen meiden und auf andere Straßen ausweichen oder hier besonders vorsichtig fahren.

Im Auftrag
gez. Jasmin Bunte-Tschikin

Jasmin Bunte-Tschikin

- Abteilung Stadtentwicklung, Infrastruktur, Bauen -

  • Telefon: 05225 8768-500
  • E-Mail: E-Mail
  • Telefax: 05225 8768-9500
  • Raum: EG 18