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Datum: 02.05.2023

Ende der diesjährigen Amphibienwanderung in Spenge

Seit Anfang April geht die diesjährige Wanderung der Amphibien langsam zu Ende. Die Krötenschutzzäune an der Raiffeisenstraße und der Diemker Straße wurden bereits abgebaut.
Insgesamt wurden knapp 2.000 Tiere, darunter hauptsächlich

  • Erdkröten (Bufo bufo),
  • Bergmolche (Ichthyosaura alpestris) und
  • Fadenmolche (Lissotriton helveticus)

durch die Helfer*innen vor dem Verkehrstod gerettet. Die Amphibien gehören zu den am stärksten im Bestand gefährdeten Tiergruppen in Deutschland. Nach der Winterruhe beginnen die Tiere ab Frühjahr, ihre Winterquartiere zu verlassen und in den Abend- und frühen Morgenstunden zu den Laichgewässern zu wandern. Dabei überqueren sie häufig Verkehrswege, wo sie oftmals auf den feuchten, vom Tag erwärmten Oberflächen verweilen und dabei Opfer des Straßenverkehrs werden.
Neben Straßensperrungen und der Aufstellung von Hinweisschildern werden Krötenschutzzäune an Straßen installiert, an welchen eine höhere Anzahl an Amphibien erwartet wird, welche die Straße zu ihren Laichgewässern überqueren müssen. Krötenschutzzäune verhindern die Überquerung der Verkehrswege durch die Amphibien. Entlang des Zaunes werden zumeist weiße Eimer in den Boden eingegraben, sodass der Eimerrand in Höhe der Erdoberfläche liegt. Die Tiere wandern entlang der Zäune und fallen in einen der Eimer, wo sie von freiwilligen, ehrenamtlichen Helfer*innen aufgesammelt und sicher auf die andere Straßenseite gebracht werden.
Werktags übernehmen die freiwilligen Helfer*innen die Betreuung der Zäune, während die Mitglieder des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Ortsgruppe Spenge, die Zäune an den Wochenenden betreuen. Ohne die Unterstützung der ehrenamtlichen Helfer*innen wäre der Amphibienschutz nicht möglich. Die Stadt Spenge freut sich über jede Unterstützung beim Amphibienschutz.

Im Auftrag
gez.
Bunte-Tschikin