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Pressedienst





Frühjahrswanderungen von Kröten und Co. | 22. 02. 2019


Amphibienwanderungen

Alljährlich machen sich in den nächsten Wochen unsere heimischen Amphibien wie Frosch, Kröte, Molch und Co. von ihren Winterquartieren auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Die meisten Tiere sind dabei ausgesprochen ortstreu und ziehen auf angestammten Wanderwegen zu ihren Geburtsgewässern.

Die heimischen Amphibien gehören zu den besonders geschützten Arten und erfüllen eine wichtige Aufgabe im Haushalt der Natur. Die Erdkröte, deren wissenschaftlicher Name Bufo bufo lautet, ist dabei die häufigste Amphibienart in unserer Region. Sie zeigt besondere Treue zu ihrem Heimatgewässer. Gleichwohl nicht gefährdet, ist der Bestand rückläufig.

Die Wanderungen finden in den Abend- bis in den frühen Morgenstunden statt, überqueren befahrene Straßen und Wege und erreichen insbesondere an wärmeren Tagen ihren Höhepunkt. Die Tiere verweilen oftmals auf der feuchten, vom Tag noch warmen Straße und werden dabei nicht nur Opfer des Straßenverkehrs sondern stellen auch für den Auto- und Motorradfahrer auf der Fahrbahn eine Gefahr dar.

Wie in den vergangenen Jahren werden aus diesem Anlass nachfolgende verkehrssichernde und -lenkende Maßnahmen zum Schutz durchgeführt:

1. Für den Durchgangsverkehr werden in der Zeit von 19.00 Uhr – 8.00 Uhr für Fahrzeuge aller Art die nachfolgenden Straßenabschnitte in Bardüttingdorf bis voraussichtlich Ende April gesperrt.
Für den Anliegerverkehr bleiben diese Straßen frei.

• Wallstraße (zwischen Baringdorfer Straße und Düttingdorfer Straße)
• Bürgerweg (zwischen Mantershagener Straße und Baringdorfer Straße)

2. An der Baringdorfer Straße (Vollmerteiche) sowie im Bereich Sunderfeld / Bockhorststraße weisen Hinweisschilder auf Krötenwanderungen hin.

3. Krötenzäune werden aufgestellt in Wallenbrück an der

• Raiffeisenstraße (ausgehend von der Mühlenburger Straße)
• Niedermühlenweg (zwischen Jägerweg und Wullbrede)

Die Krötenzäune schneiden den Amphibien den Weg zur anderen Straßenseite ab und wandern am Zaun entlang weiter, wo sie in eingegrabenen Eimern aufgefangen werden. Betreut werden die Krötenschutzzäune während der Woche ehrenamtlich von freiwilligen Helfern und Mitarbeitern des Bauhofes der Stadt Spenge. An den Wochenenden von Mitgliedern des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Ortsgruppe Spenge. Die Betreuer bringen die gesammelten Tiere am Morgen sicher auf die andere Straßenseite, so dass sie ihre Wanderung fortsetzen können. Auto- und Motorradfahrer werden gebeten langsam und vorsichtig zu fahren und besonders auf die Betreuer am Straßenrand zu achten, um niemanden zu gefährden.

Für den Amphibienzaun am Niedermühlenweg werden noch Betreuer während der Woche gesucht. Sie können sich mit Frau Doris Bartelheimer, Stabsstelle Umweltmanagement, Stadt Spenge unter Tel. 05225 / 87 68 – 500 in Verbindung setzen.

Die Verkehrsteilnehmer werden, der Umwelt und auch der eigenen Sicherheit zuliebe, um Verständnis für diese Maßnahmen gebeten. Auto- und Motorradfahrer sollten, soweit möglich, diese Straßenabschnitte vom Abend bis zum frühen Morgen in den nächsten Wochen meiden und auf andere Straßen ausweichen oder hier besonders vorsichtig fahren.

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Doris Bartelheimer
Leiterin der Stabsstelle Umweltmanagement

Telefon: 05225 8768-500
Telefax: 05225 8768-9500
Raum: OG 20
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