Stadt Spenge | Wärmeversorgung Stiegelpotte

Wärmeversorgung Stiegelpotte

Die Entstehung des Siedlungsbereiches Stiegelpotte zu Beginn der 1990-er Jahre wurde gleichzeitig geprägt durch die Vorhaltung des sog. Kaltwasser-Nahwärme-Netzes. Entwickler und Betreiber des Systems, das in den Ursprüngen insbesondere durch das Abwärmepotenzial der nördlich des Siedlungsbereiches gelegenen Firma CA Delius & Söhne betrieben wurde, war seinerzeit die EMR GmbH, heute die Energieservice Westfalen Weser als Rechtsnachfolgerin. Nach Einstellung der Produktion und somit Entfall der Abwärme wurde das System über die in dem Gebiet vorhandene Heizzentrale unter Verwendung von Erdgas bzw. eines gewissen Anteils regenerativer Energie (Erdsonden) betrieben. Insbesondere in den letzten Jahren hat es vermehrt Anfragen aus dem Siedlungsbereich gegeben, dort zu einer Erdgasversorgung zu kommen. Das bedingt allerdings der Verlegung entsprechender Versorgungsleitungen. Teilweise wurden von einigen Grundstückseigentümern bereits autarke Wärmeversorgungen einzelner Grundstücke vorgenommen.
Die Energieservice Westfalen Weser beabsichtigt nunmehr nach Auslaufen der Kaltwasserwärmelieferverträge in den Jahren 2018 – 2025 die Kaltwasserlieferung zu beenden. Aus diesem Grunde hat es inzwischen Gespräche zwischen der Energieservice Westfalen Weser und der Energie- und Wasserversorgung Bünde (EWB) mit dem Ziel, flächendeckend zu einer Gaslieferung zu kommen, gegeben. In einer gemeinsamen Veranstaltung mit Vertretern der Energieservice Westfalen Weser und der EWB hat die Stadt Spenge  über die künftigen Möglichkeiten einer Versorgung des gesamten Siedlungsbereiches mit Erdgas informiert. Die Informationsveranstaltung fand am Mittwoch, dem 21. September 2016, in der Mensa der Gesamtschule Spenge statt.

Während der Informationsveranstaltung stellte der Energieservice Westfalen Weser folgende Informationen den intersessierten Bürgern zur Verfügung: Präsentation Wärmeversorgung Stiegelpotte [PDF: 539 KB] .